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3D-OrthoKnit entwickelt eine digitale Prozesskette zur automatisierten Herstellung patientenindividueller orthopädischer Maßschuhe mit 3D-Fußscan, 3D-Druck und Flachstricktechnologie.
Das diesem Bericht zugrunde liegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 02P25K130 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der Presseverantwortlichen Lisanne Pfeiffer.Digitale Maßfertigung neu gedacht: Automatisierte Herstellung orthopädischer Schuhe durch 3D-OrthoKnit
Hamburg, 06.05.2026 – Ziel des KMU-innovativ Projekts „3D-OrthoKnit“ ist die Entwicklung einer vollständig digitalisierten Prozesskette zur automatisierten Herstellung patientenindividueller orthopädischer Maßschuhe. Im Fokus steht die durchgängige Verbindung von digitaler Datenerfassung, algorithmischer Modellierung und adaptiven Fertigungsverfahren.
Das Vorhaben wird von den Projektaprtner:innen GEBIOM GmbH und dem Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University ausgeführt. Die GEBIOM GmbH erhält vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt eine Förderung von rund 345.000 Euro und das Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University eine Förderung von rund 215.000 Euro.
Orthopädische Versorgung neu gedacht
Die Herstellung orthopädischer Maßschuhe ist bislang durch manuelle Prozesse, hohen Zeitaufwand und begrenzte Skalierbarkeit geprägt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Individualisierung, Passgenauigkeit und Funktionalität.
3D-OrthoKnit setzt genau hier an und entwickelt eine durchgängig digitale Lösung: Ausgangspunkt sind 3D-Fußscans, aus denen patientenspezifische Parameter automatisiert extrahiert und in parametrische Modelle überführt werden. Auf dieser Basis entsteht ein durchgängiger Workflow, der individuelle Anforderungen direkt in die Konstruktion und Fertigung überführt.
Technologischer Kern: Digitale Prozesskette von Scan bis Schuh
Im Zentrum des Projekts steht die Entwicklung einer integrierten Prozesskette, die auf den Verfahren des 3D-Drucks und des Flachstrickens basiert. Ausgehend von den erfassten Fußdaten werden zunächst geometrische Modelle für Leisten und Sohlen erstellt. Darauf aufbauend kommen automatisierte Verfahren zur Generierung von Schnittbildern und funktionalen Strickdaten zum Einsatz. Diese ermöglichen die Herstellung textiler Schaftstrukturen mit gezielt angepassten Eigenschaften wie Steifigkeit, Dämpfung und Flexibilität.
Parallel dazu werden neue Strickmuster, Übergangszonen sowie die Integration von Verstärkungen und Anbauteilen erforscht, um anatomisch optimierte und funktionale Schuhschäfte zu entwickeln. Ergänzend untersucht das Projekt verschiedene Fügeverfahren wie Kleben, Schweißen, Nähen oder thermoplastisches Umspritzen, um die einzelnen Komponenten dauerhaft und belastbar zu verbinden.
Validierung und Überführung in einen reproduzierbaren Workflow
Alle Prozessschritte werden iterativ anhand von Prototypen überprüft und biomechanisch validiert. Ziel ist es, einen reproduzierbaren und skalierbaren Workflow zu schaffen, der individuelle Fußdaten automatisiert in passgenaue orthopädische Maßschuhe überführt.
Mit 3D-OrthoKnit entsteht damit die Grundlage für eine neue Generation digital gefertigter orthopädischer Schuhe. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung der orthopädietechnischen Versorgung und ermöglicht perspektivisch effizientere, individuellere und technologisch fortschrittlichere Lösungen.
Projektpartner 3D-OrthoKnit:
GEBIOM GmbH | Münster | www.gebiom.group
Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen University | Aachen | www.ita.rwth-aachen.de
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
IWS Innovations- und Wissensstrategien GmbH
Frau Lisanne Pfeiffer
Deichstraße 29
20459 Hamburg
Deutschlandfon ..: 04036006630
web ..: https://www.iws-nord.de/
email : mail@iws-nord.deIWS steht für den Technologie- und Wissenstransfer zwischen Industrie und Spitzenforschung und agiert branchenübergreifend dort, wo Innovationen entstehen. Wir arbeiten in mehreren Innovationsnetzwerken mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen, die den Nukleus für die gemeinschaftliche Entwicklung hochinnovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen darstellen.
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auf dieser Content Plattform veröffentlicht am 6. Mai 2026 in der Rubrik Presse - News
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